Ein Mann. Drei Welten. Ein Leben voller Witz und Fantasie.
Im Jahr 1952 hätte er überall auf der Welt leben können. Er entschied sich für diesen Ort.
Auf einem Hügel über dem Genfersee an der Schweizer Riviera, die Berge in Sichtweite am gegenüberliegenden Ufer und eine Ruhe, die er zuvor nie gekannt hatte.
Hier schrieb er. Hier komponierte er. Gemeinsam mit seiner Frau Oona zogen sie hier ihre Kinder gross – und blieben bis ans Lebensende.
Der Ort, den er einst wählte, steht noch heute. Er ist offen für Besucher und voller Leben.
Dies ist ein Ort zum Verweilen – kein Ort, den man einfach schnell durchläuft.


Die letzten fünfundzwanzig Jahre seines Lebens war das Manoir de Ban das Zuhause von Charlie Chaplin, seiner Frau Oona und ihren acht Kindern.


Im Inneren tritt die beeindruckende Grösse des Hauses hinter eine viel persönlichere Atmosphäre zurück. Entdecken Sie die Empfangsräume, Schlafzimmer und die Bibliothek sowie die hohen Fenster, die den Blick auf die Landschaft freigeben. Familienfotos, handschriftliche Notizen, persönliche Gegenstände und vertraute Dinge lassen Sie dem Alltag, der sich hier Tag für Tag abspielte, ganz nah kommen.
Begegnen Sie Chaplin auch im Dialog mit seiner Zeit – durch Briefe, Begegnungen und den Austausch mit einigen der einflussreichsten Persönlichkeiten seiner Epoche.
Nach und nach tritt die öffentliche Figur zurück und macht einem privateren Chaplin Platz: dem Ehemann, dem Vater, dem Familienmenschen und dem Künstler, der bis zuletzt schöpferisch tätig blieb.
Hier gibt es unzählige Details, die dazu einladen, innezuhalten: ein Foto, eine Notiz, ein Raum, den man beim zweiten Mal mit anderen Augen sieht.

„Wir lieben die Schweiz jeden Tag ein bisschen mehr.“
Charlie Chaplin in einem Brief von 1954 an seinen Freund, den amerikanischen Dramatiker Clifford Odets.


Auf 1'350 Quadratmetern führt das Studio von einer filmischen Welt in die nächste: durch eine Strasse, einen Zirkus und Kulissen, die von Filmen wie The Kid, Modern Times und The Great Dictator inspiriert sind.


Die Reise führt weiter zum Hollywood Boulevard, wo Chaplins aussergewöhnlicher Erfolg und sein Einfluss auf das Kino schliesslich mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame gewürdigt wurden.
Der Besuch ist interaktiv und spielerisch. Kulissen bewegen sich, optische Vorrichtungen enthüllen ihre Tricks und Installationen laden dazu ein, selbst aktiv zu werden. Szene für Szene wird verständlich, wie Chaplin mit Bildausschnitt, Timing, Bewegung und visueller Komik arbeitete.

„Nicht die Realität zählt im Film, sondern das, was die Fantasie daraus machen kann.“
Charlie Chaplin, Die Geschichte meines Lebens


Rund um das Manoir: jahrhundertealte Bäume, der Genfersee, die Alpen.
Schlendern Sie ohne Eile. Reden Sie miteinander, lesen Sie, lassen Sie die Kinder laufen – oder bleiben Sie stehen und schauen Sie nach oben. Sie können den Park auf dem Weg von einem Ort zum nächsten durchqueren oder viel länger bleiben als ursprünglich geplant.


Sich selbst überlassen, lädt der Park zum Entdecken und Verweilen ein. Und einige Male im Jahr wird er zu etwas ganz anderem. Musik in der Abenddämmerung, Licht, wo zuvor keines war, Installationen, die entlang der Wege auftauchen und einige Wochen später wieder verschwinden. Manches davon ist geplant. Anderes entsteht, während Sie gerade ganz woanders hinschauen.
Es gibt nicht die eine Art, Zeit hier zu verbringen. Kein Besuch gleicht dem anderen. Charlie Chaplin wusste das schon vor allen anderen.

„Mit einem solchen Glücksgefühl sitze ich manchmal bei Sonnenuntergang aufunserer Terrasse und blicke über eine weite, grüne Rasenfläche auf den See inder Ferne und dahinter auf die beruhigenden Berge. In solchen Momenten denkeich an nichts, sondern geniesse einfach ihre herrliche Ruhe.“
Charlie Chaplin, Die Geschichte meines Lebens

In der Garage, in der einst der Bentley stand.
Bücher, Kunstdrucke, Poster und besondere Objekte aus Chaplins Leben und Werk. Der Melonenhut und der Spazierstock natürlich auch – für alle, die schon seit dem ersten Raum darauf gewartet haben.
Dazu kommen limitierte Auflagen und besondere Kooperationen mit Künstlern, Designern und ausgewählten Häusern – sorgfältig ausgesucht, für das, was sie schaffen, und für die Art, wie sie es tun.
Dinge zum Behalten, zum Verschenken oder zum Aufbewahren für später.
Manche kommen wegen eines Souvenirs. Andere gehen mit etwas, das sie gar nicht gesucht hatten.

Nehmen Sie Platz. Verweilen Sie ein wenig.
Zwischen dem Manoir, dem Studio und dem Park wartet ein Kaffee oder ein Mittagessen auf Sie. Drinnen oder auf der Terrasse – ein Tisch steht für Sie bereit.
Die Karte ist klein und fein: frisch zubereitete Gerichte und einige Schweizer Klassiker. Ein Gespräch, das länger dauert als erwartet. Ein gemeinsamer Moment, an den man sich gerne erinnert.

Alles Wichtige für Ihren Besuch.
Öffnungszeiten, Tickets, Anreise und praktische Informationen, damit Sie sich ganz auf das Erlebnis konzentrieren können.
Die Öffnungszeiten richten sich nach den Jahreszeiten. In der Regel ist Chaplin’s World von 10 bis 18 Uhr bzw. 17 Uhr geöffnet, mit verkürzten Öffnungszeiten im Winter. Chaplin’s World bleibt am 1. Januar sowie vom 11. bis einschliesslich 22. Januar 2027 geschlossen.
Vom Bahnhof Vevey SBB nehmen Sie den Bus 212 bis zur Haltestelle „Chaplin“. Die Fahrt dauert etwa 15 Minuten.
Ja. Chaplin’s World liegt etwa fünf Minuten von der Autobahnausfahrt der A9 entfernt. Mit einem Eintrittsticket kostet das Parken CHF 5 pro Tag.
Ja. Auf Parkplatz Nr. 1 stehen zwei Ladestationen für Elektroautos zur Verfügung. Bitte bringen Sie Ihr eigenes Ladekabel mit.
Der grösste Teil des Geländes ist barrierefrei zugänglich und verfügt über Aufzüge und befestigte, gut begehbare Wege. Ein Rollstuhl steht auf Anfrage zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns im Voraus, um die Verfügbarkeit zu bestätigen. Bitte beachten Sie, dass einige Bereiche des Kiesparkplatzes ein Gefälle von mehr als 10 % aufweisen. Ermässigte Eintrittspreise: CHF 25 für Erwachsene und CHF 17 für Kinder mit Einschränkungen.
Tickets können online gebucht oder direkt an den Ticketschaltern vor Ort gekauft werden. Eine Ticketbestellung per Telefon ist nicht möglich.
Freies WiFi gibt es in The Shop und am Eingang zum Manoir.
Nein. Picknicks sind im Park und auf der Terrasse des Tramp Cafés nicht erlaubt. Picknicktische stehen am Waldrand, in der Nähe von Parkplatz Nr. 3, zur Verfügung.
The following payment methods are accepted: cash in Swiss francs, coins and banknotes; banknotes in Euros, change in Swiss francs, at the day's current exchange rate; credit and debit cards, namely Mastercard, Visa, American Express, Diners Club, JCB, UnionPay, PostFinance Card and Maestro; and TWINT. Cheques and other currencies are not accepted.
